Samstag, 27. Juli 2013

Veganes Grillen No.1 - asiatische Seitansteaks

Ich wollte euch eigentlich schon letzte Woche ein zu dem super warmen Sommerwetter passendes, veganes Grillrezept zukommen lasse. Leider wollte es das Schicksal so, dass ich das herrliche Wetter nicht genießen sollte, der Urlaub ausfiel, mit einem Magenvirus im Bett liege und nun mit so langsam erwachenden Lebensgeistern endlich wieder posten kann. Naja, nichts kommt wie geplant. Das Wetter wird uns hoffentlich noch ein Weilchen so schön erhalten bleiben! Denn dank des tollen Gewinnspiels bei Isabel von Grüne Liebe, bekomme ich demnächst auch noch ein Buch für vegane Grillrezepte zugeschickt. Es wird also nicht der letzte Post zum Thema sein. 


Die Steaks lassen sich prima einen Tag vor dem Grillfest aber auch noch ein paar Stunden davor - für Eilige - vorbereiten. 

Den Seitan mache ich immer so: 

  • 1 Kaffeebecher voll Glutenpulver
  • 3 Esslöffel Hefeflocken
  • 1/2 Kaffeebecher frische Gemüsebrühe (oder instant), kalt
  • 1/4 Kaffeebecher Sojasoße
  • ein paar Spritzer vegane Worcestersauce
  • 2 EL Kombucha oder eine andere milde Säure
  • 1 EL Öl
  • 1-2 Knoblauchzehen
Die trockenen Zutaten vermengt ihr in einer Schüssel. Die flüssigen Zutaten mit dem Knoblauch zusammen in einer Tasse. Die Flüssigkeit rührt ihr anschließend langsam mit einem Schneebesen oder Löffel unter die Glutenmischung, bis ein knetbarer Teig entsteht. Den Teig knetet ihr für einige Minuten. Anschließend wickelt ihr den Teig straff in ein Tuch und bindet es oben zu. Um das Ende legt ihr von jeder Seite ein Stäbchen, die ihr jeweils an den Enden zusammenbindet. Das wird die Aufhängung für den Topf.

Füllt als nächstes einen Topf mit Gemüsebrühe (ca. 1 Liter), gebt noch ein paar Spritzer Worcestersauce, Sojasoce, etwas Chili, ein Loorbeerblatt und evtl. Pfefferkörner dazu. Hängt das Teigbündel so ein, dass es von Wasser bedeckt ist bis oben. Legt den Deckel darauf, lasst die Brühe auf höchster Stufe aufkochen und dreht auf die Hitze herunter, dass es gerade noch leicht köchelt. Köchelt den Seitan dann 45-60 Min. 
Anschließend nehmt ihr den Seitan aus dem Topf, entfernt Stäbchen und Tuch, lasst ihn ein wenig auf einem Brett auskühlen. Danach schneidet ihr den Seitan in dünne Scheiben, die nun in die Marinade eingelegt werden können.



Die Marinade stellt ihr so her:


  • 1/2 TL Chili, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Koriander
  • 4-5 Kugeln Sezchuan-Pfeffer
  • Salz, nach Bedarf
  • 1/2 TL Cumin
  • Sesamöl/Erdnussöl
  • Saft von einer Zitrone
  • 1 EL Sojasoße
Alle Zutaten miteinander vermischen. Den Seitan darin wenden und im Kühlschrank bis zum Grillen ruhen lassen. 



Euch ein paar entspannte heiße Tage!

Kommentare:

  1. Wow, Nini, was für hammer-Fotos! Die schauen aus, wie aus'm Kochbuch! Echt grandios!
    Ist lustig, dass du gerade über's vegane grillen schreibst, denn genau das hab ich gestern auch gemacht. Mit Gemüsespießchen, Couccoussalat und marinierten Zwiebelscheiben. Lecker schmecker!
    Sommergrüße - Zora

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    1. Danke dir Zora, du Liebe. Ich hab in letzter Zeit mal wieder etwas mehr Lust Zeit in die Fotos zu investieren.

      Vllt überzeugt mich das Grillen ja auch noch.

      LG,

      Nini

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  2. Erst vor kurzen habe ich über Seitan gelesen und nun finde ich bei dir ein Rezept, dass so einfach klingt. Das muss ich irgendwann mal ausprobieren. Aber erstmal brauch ich alle Zutaten ;-)

    LG Stefanie

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    1. Das freut mich. Es ist wirklich ganz einfach. Würde mich interessieren, wie du es fandest. V.a. die Konsistenz finden ja einige gewöhnungsbedürftig. Du kannst si auch einfach braten ohne Grill.

      LG

      Nini

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  3. ah, wie spannend, das klingt nachkochwert. und ich freu mich schon auf weitere rezepte!
    liebe grüße von ulma

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  4. klingt ineressant. viele zutaten, die ich nicht einfach so im haushalt habe. aber das auswaschen von mehl wollte ich immer mals ausprobieren ;) habe mal irgendwo ein seitan rezept gefunden, da habe ich bisher nocht nichts mit angestellt ...

    liebe grüße . tabea

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